VON SANDRINA LEDERER
MUTTERSTADT. Der Rockchor Speyer hat am Freitagabend im Mutterstadter Palatinum eindrucksvoll bewiesen, dass die ungewöhnliche Mischung aus mehrstimmigem Chorgesang und rockigem Sound durchaus harmonieren kann. Die 70 Chormitglieder rissen mit ihren eindrucksvollen Interpretationen bekannter Rockklassiker das Publikum im fast ausverkauften Palatinum von den Sitzen.
„Es ist schon ungewöhnlich, dass ein Chor Rock singt, denn ein Chor braucht normalerweise viel Raum für die Akustik, und eine Rockband ist laut. Wir haben das ganz einfach gelöst, indem unser Chor kräftig singt und die Band für Rockverhältnisse etwas leiser spielt.“ So erklärte Chorleiter Joe Völker das Konzept des Abends.
Der begann mit dem Klassiker „Blinded by the light“ von Manfred Mann‘s Earth Band. Dem Titel entsprechend wurde auch das Saallicht miteinbezogen, das pünktlich zum Refrain an- und wieder ausging. Generell unterstrich die Lichtshow die Sangesdarbietung und half, die Stimmung und Atmosphäre familiär zu gestalten. So verwandelte sich die Saaldecke bei der Aerosmith-Ballade „I don‘t wanna miss a thing“ in einen Sternenhimmel.
„Es fällt uns nicht leicht, bei dieser Musik, wie es sich für einen ordentlichen Chor gehört, ruhig stehen zu bleiben. Und Sie müssen das auch nicht. Klatschen, singen, tanzen Sie – es ist alles erlaubt, solange Sie nichts kaputt machen“, sagte Völker und forderte die Besucher so auf, die „brav dasitzende Publikumsrolle“ einfach zu ignorieren und aktiv mitzumachen. Dies musste der Chorleiter den Gästen nicht zweimal sagen.
Schon bei „You took the words right out of my mouth“ von Meat Loaf wurde kräftig mitgeklatscht, bei Foreigners „Cold as ice“ wurde lautstark mitgesungen, „Smoke on the water“ von Deep Purple zog die Ersten von ihren Sitzen. In der zweiten Programmhälfte fielen dann endgültig alle Hemmungen. Zum-Status- Quo-Hit „Rockin‘ all over the world“ stand fast der gesamte Saal, um mit dem Chor zu rocken. Ebenso bei „Highway to hell“ von AC/DC.
Nicht nur die Sangeskünste des Chors wurden nach jedem Lied beklatscht. Auch die Soloeinlagen der Bandmitglieder, allen voran Gitarrist Gerald Sänger, wurden immer wieder mit Applaus gefeiert. Völker, der witzig und charmant durchs Programm führte, erheiterte die Stimmung noch zusätzlich mit witzigen Songankündigungen: „Es gibt zwei Arten von Liebesliedern. Die erste gehört zu der Kategorie ‚Ich liebe, liebe, liebe Dich‘. Und die zweite meint: ‚Du blöder Trottel, ich will dich nie wieder sehen, hau lieber ab.‘“ Auch seine Mitgliederwerbung fiel unterhaltsam aus: „Wie jeder Chor haben wir zu wenig Männer. Bei uns kommen wie im Orient auf einen Mann vier Frauen – wenn das kein Ansporn ist."
Das Publikum lieferte seinerseits den Chormitgliedern genügend Ansporn, um das reguläre 14 Song starke Programm um drei Lieder zu erweitern. Von den außergewöhnlichen Chorinterpretationen bekannter Rockklassiker, die dadurch alle in einem völlig neuen Gewand erklangen, konnten die Zuschauer einfach nicht genug bekommen. „Eine Rockgröße haben wir uns für den Schluss aufgehoben“, verriet Völker. Und als die ersten Töne des Queen-Hits „The Show must go on“ erklangen, wünschten sich viele Besucher, dass dieser Abend nie enden möge.
DIE RHEINPFALZ — NR. 271
Es war der Sprung in eine neue Dimension des Chorgesangs, das Premierenkonzert "Pure Rock" des Speyerer Rockchors am Freitagabend in der Stadthalle. Frenetisch bejubelten die Zuschauer in der ausverkauften Stadthalle dieses jüngste Kind der Chorgemeinschaft Speyer und dessen über alle Maßen herausragende Interpretation von Klassikern der internationalen Rockgeschichte. Man kann Frank Ableiter, Vorsitzender der in der Siedlung beheimateten Chorgemeinschaft und Initiator sowie Motor des Projekts Rockchor nur gratulieren zu seinem Gespür, denn die Darbietungen trafen voll den Nerv des Publikums. Er setzte nach dem schon großen Erfolg des "Queen-Projekts" vor zwei Jahren noch einmal einen oben drauf.
Fast ein Jahr lang studierte der neu zusammengestellte Chor mit etwa 90 Mitgliedern unter der Leitung des Musicalerfahrenen musikalischen Leiters Joe Völker Song um Song ein, wurde ein konzertreifes Repertoire entwickelt. Es sei nicht immer einfach als Chorleiter, aber man werde reich für die Mühen belohnt, wenn es dem Publikum gefalle, so Völker, der ausdrucksstark und humorvoll durch das Programm führte.
Einen nicht unerheblichen Anteil an der gelungenen Premiere hatte die Begleitband. Die Profimusiker Michael Quast (Keyboard), Niklas Braun (Bass), Peter Götzmann (Schlagzeug) und nicht zuletzt Gerald Sänger an der Gitarre, der mit einigen Soloeinlagen das Publikum von den Sitzen riss, verstärkt durch Holger Ringle (Akustikgitarre), bildeten mit dem Chor eine harmonische Einheit, ließen ein ganz neues Rockmusik-Feeling entstehen.
Bereits mit ihrem Opening-Titel "Summer-Song", zu dem die Sängerinnen und Sänger ihre Plätze auf der Bühne einnahmen, heizten sie den Saal mächtig vor. Nahtlos ging es dann über zum ersten gemeinsamen Titel "Blinded By the Light", geschrieben von Bruce Springsteen, ein Hit durch Manfred Mann's Earth Band. Es reihten sich Welthits wie "Hot Summer Night", "Don't Wanna Miss a Thing" oder "Cold as Ice" aneinander. "Ihr dürft ruhig mitklatschen, ja sogar tanzen - ihr dürft nur nichts kaputtmachen", forderte Völker das Publikum auf. Dieser Aufforderung hätte es kaum bedurft, denn spätestens beim Status Quo Ohrwurm "Rockin' All Over The World" blieb kaum noch jemand ruhig auf seinem Sitz, zuckten diverse Körperteile im Rhytmus der Musik. Die Zeit schien zu verfliegen, so kurzweilig war das Programm, und nach "So What" von Pink ging es unter dem Beifall der Premierengäste in die Pause.
Auch im zweiten Teil des Programms überzeugten die Akteure auf der Bühne voll. Getreu dem Motto des Robby-William-Songs "Let me Entertain You" boten sie beste Unterhaltung, konnten sogar das Publikum noch mehr in Fahrt bringen.
Dafür sorgte die Titelzusammenstellung mit einer Mischung aus Hard-Rock und Rockballaden wie beispielsweise "Bring me Some Water", Dust in the Wind" oder "I Love Rock 'n' Roll". Natürlich dürfen AC/DC nicht fehlen - die hatte sich der Chor für den Abschluss aufgehoben. Das Konzert war alles andere als ein "Highway to Hell" - es führte direkt in den Rock-Himmel. Nicht enden wollende stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für monatelanges Proben. Erst nach drei Zugaben hatten die Fans in der Halle ein einsehen, hatten Chor und Band alles gegeben "bis zum umfallen", wie Chorleiter Joe Völker es versprochen hatte.
Da das Samstagskonzert ebenfalls ausverkauft ist wird es am 20. Mai ein weiteres Mal "Pure Rock" heißen. Auch dieses Zusatzkonzert findet in der Stadthalle Speyer statt. Beginn ist 20.00 Uhr (Einlaß: 19.00 Uhr).
Eintritt normal: 15 Euro, Ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte mit gültigem Ausweis): 10 Euro
Die Chorgemeinschaft Speyer startet ab 3. November 2009, nach zwei überaus erfolgreichen Chorprojekten, den Rockchor Speyer. Als Chorleitung konnte die Vorstandschaft um Frank Ableiter, den international bekannten Mannheimer Pianisten, Arrangeur und Dirigenten Joe Völker gewinnen.
Der Mannheimer Musiker machte sich in den letzten Jahren durch seine Arbeit am Theater, mit Chören und in verschiedenen Bands einen Namen.
Am Nationaltheater Mannheim betreute er die Ballade von Garuma als musikalischer Leiter und Arrangeur und korrepetierte An der Arche um acht sowie die Jungfrau von Orléans . Am Broadway spielte er zusammen mit Anna Krämer das Zwei-Personen-Stück Tonight! Lola Blau . Für den Celebration Gospel Choir arrangierte er A Soulful Celebration , eine Gospel-Jazz-Soul-Version des Messias' von G. F. Händel.
Am Mannheimer Capitol leitete er Jesus Christ Superstar sowie die Welturaufführung des Musicals Bal au Moulin Rouge und arrangierte die Musik des bekannten Films für die Bühne. In Bruchsal dirigierte er das Musical Cabaret, an den vereinigten Bühnen Bozen korrepetierte er Evita mit über 100 Mitwirkenden sowie, 2005, wiederum Jesus Christ Superstar . Für das Sandkorn-Theater in Karlsruhe komponierte er die Musik für drei Kinderstücke und stand dort mit Anna Krämer jahrelang in Georg Kreislers Heute abend: Lola Blau auf der Bühne. Am Berliner Theater am Kurfürstendamm sang er 147mal in der Revue Männer! von Franz Wittenbrink. Dort wurde er für das Fernsehen entdeckt und spielte in mehreren ZDF-Serien mit. Als Keyboarder spielte er bei der Londoner Westend-Produktion The Rat Pack auf Deutschlandtournee.
Regelmäßig arbeitet er mit dem Celebration Gospel Choir, aus dem Berühmtheiten wie Xavier Naidoo hervorgangen sind. Dort zeichnet Joe für die Chorsätze verantwortlich, ebenso wie bei der Rainbow Gospel & Soul Connection, die er selbst dirigiert und seinem Vokalensemble Voice R Us, das in verblüffenden Spezialarrangements eine klangvolle Mélange aus Soul, Jazz und Gospel interpretiert. Mit dem Trio Thirty Fingers spielt er "schwere" Musik von Bach bis Brahms im modernen Gewand, mit der Jazz-Funk-Band JazzHopRhythm improvisiert er tanzbare Musik — live und auf mehreren CD-Veröffentlichungen.
Mehrfach war er in der TV-Sendung Spaß aus Mainz zu Gast. Wann immer seine Zeit es zulässt, begleitet er die kalifornische Gospel- und Blues-Sängerin Miss Sydney Ellis auf ihren Tourneen, aber auch Gospel-Größen wie Rick Washington, Keith Elliot, Worthington Davis und Marla Glen. Engagements führten ihn an die Elfenbeinküste, den Polarkreis, mehrfach in die Karibik und, in Tonight: Lola Blau! , an den Broadway.
Er spielte etliche CDs ein: mit Xavier Naidoo, Marla Glen, Darius Merstein, der Wolf-Kaiser-Bigband, Joana, Annette Postel, Ria Hamilton, Curt Dallaway, Annette Postel, der Rainbow Gospel & Soul Connection, Cris Gavazzoni und Peter Götzmanns JazzHopRhythm. 2008 gründete er sein eigenes CD-Label Pianojoe Records.
Im März 2009 hat es ihn ein weiteres mal an den Broadway verschlagen: für Tonight! Lola Blau im La Mama Theatre .
Das Repertoire des Rockchor Speyer sind alte und neue Rocksongs. Gefühlvolle Balladen, wie auch Rocksongs der schnelleren Gangart. Mit dabei Songs der Gruppen Scopions, Deep Purple, U2, Rolling Stones, Rainbow, Whitesnake, Green Day, Metallica, um nur einige davon zu nennen. Die Songs werden zum größten Teil vom Chorleiter selbst und teil von Dritten für den Chor eigens arrangiert. Geplant sind die Stücke als vierstimmige Chorsätze. Bei einer größeren Anzahl an Sängerinnen und Sängern auch Sechs- oder Achtstimmig. Der Chor steht dabei im Vordergrund, Solisten sind nicht vorgesehen.
Bei Konzerten wird der Chor von namhaften Musikern aus der Region begleitet. Authentisch mit E-Gitrarre, Bass, Piano und Schlagzeug, so wie es sich bei der Rockmusik gehört.
Dann kommen Sie zu einer der vier offenen Chorproben im November 2009 in den Pfarrsaal St. Konrad in Speyer-Nord. Eingang: Am Anger. Kostenfreie Parkplätze sind um die Kirch St. Konrad genügend vorhanden. Probenbeginn ist um 20.00 Uhr. Die offnen Chorprobetermine sind: Dienstags 3.11., 10.11., 17.11. und 24.11.2009.
Infos unter www.chorgemeinschaft-speyer.de Chorprojekte Rockchor
Rückfragen bei Frank Ableiter, Nachtigallenweg 96, 67346 Speyer, Tel.: 06232-40438
ach den ausverkauften und sehr erfolgreichen Konzerten Anfang April in der Speyerer Stadthalle (wir berichteten) findet am Sonntag, 26. April 2009 das Abschlusskonzert in der Stadthalle Hockenheim statt. Beginn ist 17:00 Uhr, Einlass: 16:00 Uhr bei freier Platzwahl.
"Legends of Rock" - der im September 2008 ins Leben gerufene 110 Personen starke Projektchor der Chorgemeinschaft Speyer singt sechsstimmig bekannte Pop- und Rocklegenden von Gruppen wie Genesis, Kiss, Led Zeppelin, Guns N´Roses, Midnight Oil, Pink Floyd, Eagles, Bruce Springsteen, Queen und noch einigen mehr.
Rockballaden und Powersongs wie "Stairway to heaven" und "Beds are burning" begeisterten bereits in Speyer das Konzertpublikum. Beide Konzerte Anfang April 2009 waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Mit dabei sind der Ausnahmepianist Uwe Balser, unter anderem Leiter der Heidelberger Klavierwochen und der Mirek Jahoda (E-Geige). Bei "Over the hills and far a way" tanzt Jens Raddatz (Deutscher Meister im irischen Stepptanz). Bei "Another brick in the wall" singen die "Young German Voices" den Kinderchorteil.
Die musikalische Gesamtleitung hat Stefan Golea. Er hat eigens für dieses Chorprojekt alle "Legends of Rock"-Songs mehrheitlich sechsstimmig arrangiert. Stefan Golea ist studierter Pianist, Dirigent, Arrangeur und als Musiklehrer an der Musik- und Singschule Heidelberg tätig. Er arrangierte auch die Songs für das Vorgängerprojekt "World of Queen".
Im Jahr 2008 begeisterte der erste Projektchor der Chorgemeinschaft Speyer mit "World of Queen" bei seinem Abschlusskonzert 680 Zuhörer in der Statthalle Hockenheim. Der zweite Projektchor, der mehrheitlich aus Sängerinnen und Sängern des ersten besteht, wird das Programm Legends of Rock am kommenden Sonntag zum letzten Mal in seiner Gesamtheit singen. (spa)
Infos zum Chorprojekt unter www.chorgemeinschaft-speyer.de .
Hinweis:
Jeweils einen Filmbericht über die Chorproben sowie über das Premierekonzert finden Sie in unseren Magazinsendungen.
Abschlusskonzert "Legends of Rock"
Sonntag, 26. April 2009, 17:00 Uhr
Einlass: 16:00 Uhr bei freier Platzwahl
Stadthalle Hockenheim
Eintrittspreise: Erwachsene 15 Euro, Ermäßigt: 8 Euro
Karten sind an der Abendkasse erhältlich oder bei:
Chorgemeinschaft Speyer, Frank Ableiter, Tel.:06232-40438, Fax: 06232-294187, E-Mail: FrankTAB@web.de
Tourist Information Speyer, Maximilianstr. 13, Speyer, Tel: 06232-19433
Schreibwaren Titz, Birkenweg 5, Speyer-Nord, Tel.: 06232-36400
RTS Rheinpfalz-Ticket-Service, alle Rheinpfalz-Geschäftstellen
Stadthalle Hockenheim, Rathausstr. 4, Hockenheim, Tel.: 06205-21150
Internet-Ticket-Service, www.ticket-online.de
Stadthalle: Projektchor begeistert mit "Legends of Rock"
Eines ist sicher - "the show will go on!"
Speyer. Ganz klar - man bekommt das schönste Gänsehautgefühl, wenn der
aus über 100 Sängern bestehende Projektchor Speyer "Legends of Rock"
präsentiert, legendäre Rocksongs von Pink Floyd über Bruce Springsteen
bis hin zu "Stairway to Heaven" von Led Zeppelin. Zweimal war die
Stadthalle in Speyer total ausverkauft, jetzt folgen Auftritte in
Heidelberg und Hockenheim.
Bereits im letzten Jahr, als Chorleiter Stefan Golea seinen riesigen
Chor für ein "Queens"-Konzert zusammenstellte, mit Sängern aus
verschiedenen Speyerer Chören und auch vielen Neuzugängen, zeigte sich,
wie gut es beim Publikum ankommt, weltberühmte Songs für einen
sechsstimmigen, stimmgewaltigen Chor zu arrangieren. Gerade bei
pathetischen Rockballaden, vor allem dann, wenn sie große Klagen führen
oder ein Gemeinschaftsgefühl beschwören, gelingt es auf beeindruckende
Weise, das Charisma der Rockstar-Stimme in die Vielstimmigkeit des
Chores zu überführen.
Stefan Golea, der alle Arrangements original für das Chorprojekt
komponierte und ein halbes Jahr lang mit den teils zunächst ungeübten
Projektteilnehmern probte, hat den bekannten Heidelberger Pianisten Uwe
Balser an seiner Seite, der mit seinem vorwärts treibenden, intensiven
Spiel am Flügel manchmal wie der eigentliche Solist des Abends wirkt.
Er ist es, der auch da Pointen setzt, wo der große Chor zwangsläufig
etwas von der Individualität der ursprünglichen Stimmführung preisgeben
muss.
So sind die Interpretationen von Songs wie "Beds are burning", "Born in
the USA" oder "The Wall" mitreißend umgesetzt, das Speyerer Publikum
klatschte und sang, und der Chor verkörperte mit den aufrüttelnden
Fragen und Postulaten "How do we sleep, while our beds are burning"
oder "We don't need no education" das junge Lebensgefühl der 70er und
80er Jahre.
Bei Janis Joplins "O Lord, won't you buy me a Mercedes Benz" allerdings
bleibt von der Ironie des eigentlich kritischen Songs wenig übrig, er
wandelt sich zu einem harmlosen Gospel, so, als sei es einfach nur
richtig, den lieben Gott um das Geschenk von Mercedes und Farbfernseher
anzuflehen.
Alles - außer ein Casting
Doch geht es bei dem Chorprojekt auch darum, die Freude am Gesang zu
vermitteln, und das gelingt, auch da, wo die ganz jungen Sänger der
"Young German Voices" in den Vordergrund treten dürfen mit einem Lied
von den "Ärzten", bei dem man spürt, wie sehr es sie selbst angeht,
wenn sie sich zu einer Protesthaltung gezwungen fühlen, die eher ein
Pflichtprogramm ist. Unter den Gästen des Abends ist neben dem Geiger
Miroslav Jahoda auch der vierfache Deutsche Meister im irischen
Stepptanz, Jens Raddatz zu bewundern.
Wenn der Projektchor einen so gelungenen Konzertabend wie "Legends of
Rock" auf die Beine stellt, dann will er unter den Zuhörern auch dafür
werben, selbst in einen Chor einzutreten oder sich an zukünftigen
Projektchören zu beteiligen. "Wir machen kein Casting", meinte
Chorleiter Golea, der mit einer sehr unterhaltsamen Moderation durch
den Abend führte. "Bei uns lernen Sie alles!"
"Legends of Rock" endete am 3. und 4. März in Speyer mit einer
fulminanten Darbietung von Freddy Mercurys "The Show must go on!" Und
die Show wird auch weitergehen, am Samstag, 25. April, um 20 Uhr im
Forum der SRH Hochschule Heidelberg (Benefizkonzert für die Rolling
Doctors Heidelberg) und am Sonntag, 26. April um 17 Uhr gibt es dann
das Konzert in der Stadthalle Hockenheim, zu welchem es noch Karten
gibt. cora

„Einfach gelungen: An Bord herrschte eine weihnachtliche Atmosphäre!“ So beschrieb die stellvertretende Projektleiterin Kerstin Dworschak ein Konzert, das der Gospelchor Speyer unter dem Motto „Land in Sicht“ am Freitagabend auf der MS Sea-Life gab – auch wenn „nur etwa 40 Zuhörer“ kamen. Das Konzert war von einer Projektgruppe der Fachschule für Veranstaltungsund Eventmanagement Ludwigshafen in Kooperation mit der Chorgemeinschaft Speyer organisiert worden – zugunsten der Kinder- und Jugendpsychiatrie des St. Marien- und Annastifts Ludwigshafen.
Von wegen "Ännchen von Tharau" oder "Lobpreiset den Herrn" - ein Weichspülgang ist nicht drin beim neuesten Chorprojekt der Chorgemeinschaft Speyer. Da geht es schon ein wenig härter zu, wenn der sechsstimmige Chor genau das singt, was der Chorname verheißt: "Legends of Rock".
"How can we dance when our earth is turning, how can we sleep when our beds are burning" sangen einst Midnight Oil, und jetzt singen es eben die rund 150 Mitglieder von "Legends of Rock" - natürlich umgeschrieben für sechsstimmigen Chor. Chorleiter Stefan Golea ist es, der sich die Mühe macht, nach und nach die Arrangements für alle 16 Songs zu schreiben, die im Frühling in einer kleinen Konzertreihe aufgeführt werden sollen.
Da liegt noch in hartes Stück Arbeit vor den Mitgliedern des Projektchores, der eigens für diese Konzertreihe gegründet wurde. Seit September schon wird eifrig geübt, was die Stimmbänder hergeben, denn die Erwartungen sind groß: Nach dem überwältigenden Erfolg des letzten Chorprojektes, " World of Queen ", soll es mindestens in der gleichen Qualität weitergehen.
"Auf dem Klavier klingt alles gut", sagt Stefan Golea, "aber im Chor kann man Überraschungen erleben". Eine solche Überraschung erlebte der Pianist, Dirigent und Komponist, als er seinen Chor das gerade erst umgeschriebene Eagles-Stück "Hotel California", singen ließ. Nein, das war es ganz und gar nicht, was ihm vorschwebte, und so sammelte er die Noten kurzerhand wieder ein und machte sich daran, den Song neu zu arrangieren. "Auch Arrangeure können mal Fehler machen", meint er lachend.
Rund 50 der Sänger und Sängerinnen im Alter zwischen 17 und 60 Jahren hatten schon beim Queen-Projekt mitgemacht und waren gleich Feuer und Flamme, als auch für das neue Projekt Mitstreiter gesucht wurden. Für sie ist die Vorgehensweise Goleas nicht mehr fremd, sie kennen das schon, wie so eine Übungsstunde aussieht, und wie zwischendurch auch zuhause Melodie und Rhythmus gelernt werden können: Mit CDs, auf die die Melodien für die einzelnen Stimmen gebrannt werden. Eine prima Methode, mit der sogar diejenigen, die des Notenlesens nicht mächtig sind, jederzeit zuhause üben können, denn unter den vielen Sängern und Sängerinnen - die Frauen sind mal wieder so in der Überzahl, dass es zwei Sopran- und zwei Altstimmen gibt - gibt es nicht nur die "Profis" wie Musiklehrer, sondern auch Laien mit Chorerfahrung und sogar ganz blutige Anfänger. Einer der Sänger, der schon beim vorherigen Projektchor mitgemacht hatte, ist inzwischen nach Frankfurt gezogen, lässt sich aber auch bei dieser Entfernung nicht davon abhalten, die "Legends of Rock" singen zu wollen, und so übt er fleißig zuhause und kommt immerhin alle vier Wochen zur Probe nach Speyer.
Chorleiter Golea ist sehr zufrieden mit dem bisherigen Erfolg bei den Proben. "Das läuft flotter als beim ersten Projekt", erzählt er, und erklärt das mit dem großen Anteil an Sängern, die schon bei "Queen" dabei gewesen waren. Queens Mischung aus Rock und Oper sei etwas schwieriger zu singen gewesen, so Golea, dafür hätten die neuen Stücke mehr Power.
Doch er schaut nicht nur zurück. Golea wäre nicht Golea, wenn er nicht schon wieder eine Idee in petto hätte für die Zeit ´danach´. Ja, gibt der Vollblutmusiker zu, aus den Projektchören könnte vielleicht doch einmal ein dauerhafter Chor werden, ganz nach dem Motto Freddy Mercurys: "The show must go on". Doch zunächst gilt es, die derzeitige Aufgabe zu bewältigen. Es gibt viel zu tun, und dieses mal hat Chorgemeinschaft-Vorstand Frank Ableiter, der beim Queen-Projekt die Organisation noch alleine gestemmt hatte, Hilfe bekommen: Im "Orga"-Team sind jetzt noch Karin Predikant, Petra Beckmann und Heike Bergdolt, die ihm dabei helfen, die CDs zu brennen, Noten zu kopieren, Mails zu verschicken, Listen zu führen und was sonst so ansteht bei einer so großen Aktion.
Dass sich mehr Sänger und Sängerinnen melden würden, als einem Chor gut täten, war anfangs die Angst Ableiters und so vermied er es, allzu laut die Werbetrommel zu rühren, und trotzdem gab es wieder begeisterte Interessenten zuhauf. Auch Pianist Uwe Balser hat spontan zugesagt - er wird den Chor begleiten, wie schon bei "World of Queen".
Ein absoluter Renner sind jetzt schon die Eintrittskarten, obwohl die Konzerte erst im April stattfinden und der Vorverkauf gerade erst begonnen hat - da heißt es schnell sein, sonst werden die Rockfans womöglich nie erfahren, wie die Superhits von Genesis, Kiss, Gun N´Roses, Metallica, Bon Jovi, Queen, Status Quo, Pink Floyd, Midnight Oil und vielen mehr sechsstimmig klingen. (ps)
Endlich, am 15. September 2008 startet das zweite Chorprojekt des Chorleiters Stefan Golea unter dem Titel "Legends of Rock". In dem Chorprojekt: Legends of Rock werden sechsstimmig Superhits und bekannte Rockklassiker von Gruppen wie Genesis, Kiss, Gun N´Roses, Metallica, Bon Jovi, Queen, Status Quo, Pink Floyd, Midnight Oil und viele mehr konzertreif eingeübt. Stefan Golea, studierter Pianist, Chorleiter und Arrangeur, wird alle Stücke für dieses weltweit einzigartige Chorprojekt selbst zu sechsstimmigen Chorsätzen arrangieren.
Nach dem bombastischen Erfolg des ersten Chorprojektes "Queen" - lediglich zwei Konzerte waren geplant und aufgrund der großen Nachfrage kam es zur Aufführung von insgesamt sechs Konzerten in Speyer und Umgebung. Alle Konzerte wurden in größeren Stadthallen aufgeführt und waren komplett ausverkauft. Zur Zeit laufen Verhandlungen, in einer der Partnerstädte von Speyer nochmals eine Auslandsaufführung des weltweit einzigartigen Queenprojektes aufzuführen. Für das Chorprojekt "Queen" waren 120 Sänger und Sängerinnen nicht nur aus Speyer und näherer Umgebung am Proben. Es gab Mitsänger, die einen größeren Anfahrtsweg nicht scheuten, um dabei zu sein. So gab es Leute aus Heidelberg, Worms und sogar aus Frankfurt, die zwar regelmäßig, jedoch aus zeittechnischen Gründen nicht wöchentlich zur Chorprobe anreisten. Dies war jedoch kein Problem, da es für jede Stimmlage Playbacks gab, die es auch in dem neuen Chorprojekt wieder geben wird, damit zu Hause bis zu den Konzerten geübt werden kann.
Mit drei offenen Chorproben am 15., 22. und 29. September 2008 , jeweils um 20 Uhr , startet der Projektchor. Die ersten Stücke, die sich die Sänger/innen aneignen, werden "Another Brick in the Wall" von Pink Ployd, "Invisiable Touch" von Genesis, "Hotel California" von Eagles und "We are the Champions" von Queen sein.
Alle Stimmlagen (Sopran1, Sopran2, Alt1, Alt2, Tenor und Bass sind angesprochen - es werden noch Sänger gesucht! (spa)
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„The Show Must Go On“: Die Show muss weiter gehen – das sang Freddie Mercury von der englischen Rockgruppe Queen kurz vor seinem Tod. Mercurys Appell gilt auch für das Speyerer Chorprojekt „World Of Queen“: Die Sänger unter der Leitung von Stefan Golea gaben am Freitag und Samstag zwei Zusatzkonzerte im Speyerer Technik-Museum (unser Bild). Wegen des anhaltend großen Erfolges des Chorprogramms mit 16 Queen-Songs gibt es nun doch noch einen weiteren Auftritt: am Sonntag, 27. April, 17 Uhr, in der Hockenheimer Stadthalle. Eintrittskarten gibt es in den RHEINPFALZ-Servicepunkten in den Filialen der Sparkasse Speyer und über den LEO-Ticketservice unter 0180 5003417 (0,14 Euro/Minute). |
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Eine Begeisterungswelle trägt zurzeit den Speyerer Projektchor „Word of Queen“. Nach Auskunft von Chorleiter Stefan Golea waren die Karten für die Konzerte am Freitag und Samstag, 11. und 12. April, jeweils 20 Uhr, im Speyerer Technik- Museum innerhalb von zwei Stunden restlos ausverkauft. Unsere Mitarbeiterin Ellen Korelus-Bruder sprach mit Golea. Herr Golea, haben Sie mit dem großen Erfolg Ihres Projektes gerechnet? Nicht in unseren kühnsten Träumen haben wir uns diese Resonanz ausgemalt. Das, was wir zurzeit erleben, weiter |
Gestern Abend war ich beim 2. Konzert des "World of Queen" Chorprojekts der Chorgemeinschaft Speyer. Dies fand in Eppelheim, bei Heidelberg statt. Im Gegensatz zur Premiere und dem heutigen Konzert in Speyer war die Halle dort nicht ganz ausverkauft. Schade und die Leute die nicht da waren sollten sich ärgern, haben echt was verpasst. weiter

The World of Queen, der Projektchor der Chorgemeinschaft Speyer e.V., feierte mit ausverkauften Sälen seinen überwältigenden Erfolg mit 15 der bekanntesten Songs der Gruppe Queen. Sofort wieder erkennbar und doch anders, ohne Solisten, durch homogenen Chorklang unter die Haut gehend. Drei Konzerte im März und zwei Anfang April im Technik Museum Speyer, beide komplett ausverkauft. Die Nachfrage ist immer noch riesengroß. Wir haben uns deshalb entschieden ein letztes Konzert in der Stadthalle Hockenheim am 27. April 2008 zu geben.
Was auf einer Weihnachtsfeier im Jahre 2006 der Chorgemeinschaft beschlossen wurde und als Wagnis mit unbekanntem Ausgang begann, wurde zum Senkrechtstarter. Der Projektleiter Frank Ableiter übernahm die Organisation und trommelte die Teilnehmer zusammen. Der Dirigent und Arrangeur Stefan Golea schrieb für 120 Sängerinnen und Sänger opulente 6-stimmige Arrangements voller Spannung, Dramatik und virtuosen Klaviereinlagen. Der für seine großartigen Interpretationen von den spätromantischen russischen Komponisten bekannte Pianist Uwe Balser übernahm die Begleitung am Flügel. Beifallsstürme, tobendes Publikum und Rockkonzertstimmung machten das Chorprojekt des Golea, Ableiter und Balser Triumvirat (Dreiergespann) zu einem großen Showerlebnis.
Die wichtigste Rolle spielen natürlich die Sänger und Sängerinnen des Projekts, die in einer relativ kurzen Zeit, 15 Queensongs sehr professionell, mit viel Engagement erarbeitet haben. Keine Herausforderung war ihnen zu gross: Who wants to live forever, Radio Gaga, We are the champions, Killer Queen oder Bohemian Rhapsody. Der Chor hat seinen individuellen, charismatischen Klang gefunden und riss die Zuschauer, bei den bereits erfolgten Konzerten, in die Bahn der gefühlsvollen und temperamentvollen Welt, die einst die des Freddy Mercury war!
Konzertdaten:
World of Queen -Das Chorkonzert mit den größten Hits der Gruppe Queen-
Stadthalle Hockenheim
Sonntag, 27. April 2008
Beginn: 17.00 Uhr Einlass: 16.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 15,- Euro, Ermäßigt: 8,- Euro (Ermäßigt: Schüler, Studenten, Behinderte)
Kartenvorverkauf:
Kartenvorverkauf der Stadthalle Hockenheim Tourist Information Speyer
Rathausstr. 4, 68766 Hockenheim Maximilianstraße, 67346 Speyer
Ticket-Online-Vorverkaufsstellen Leo und Rheinpfalz Geschäftsstellen
www.Ticketonline.de, www.rheinpfalz.de
Beide Konzerte des Projektchors World of Queen im Technikmuseum Speyer, am 11. und 12. April 2008, sind seit dem 20.04.08 ausverkauft!
Auftgrund der weiterhin sehr starken Nachfrage nach Karten für die Konzerte des Projektchors World of Queen, hat der Vorstand
der Chorgemeinschaft Speyer gestern Abend beschlossen: am Sonntag, den 27. April 2008, nachmittags um 17.00 Uhr, ein letztes
Abschlusskonzert in der Stadthalle in Hockenheim zu veranstalten.
Im Anhang haben wir den Pressetext zu diesem Konzert angefügt, den sie gerne weitergeben können.
Um ihnen die Eintrittskartenbeschaffung zu erleichtern, haben wir die Vorverkaufsmöglichkeiten erweitert.
Mit Ticketonline können Sie nun deutschlandweit Karten für dieses letzte Queen-Chor-Konzert erwerben.
Die Karten kosten, wie bei den anderen Queenkonzerten für Erwachsene: 15 Euro, Ermäßigt: 8 Euro (Schüler, Studenten, Behinderte)
In diesen Preisen sind die Vorverkaufsgebühr und Ausdruckkosten bereits enthalten.
Eintrittskarten können über folgende Stellen erworben werden:
Wir bitten Sie, diese Information auch an ihre Bekannten, Freunde, Arbeitskollegen und Verwandte weiter zu geben.
Keiner soll sagen können: ...wenn ich das gewußt hätte...
Mit diesem Konzert werden wir das Queenchorprojekt endgültig abschließen.
Am 15. September startet dann das neue Chorprojekt der Chorgemeinschaft: Legends of Rock mit drei offenen Chorproben.
Mit freundlichem Gruss
Frank Ableiter